Warum Bildungskurse für Kinder im Alter von 1,5 bis 5 Jahren?

Spiel mit mir das ABC - Fingerspiele, Reime und Musik fördern frühe Sprach-, Lese- und Schreibkompetenzen von Kleinkindern

Entwicklungsfördernde Bildungsangebote für Kinder im Alter von 1,5 bis 5 Jahren? Warum ein Bildungsformat für so junge Altersgruppen? Ist das nicht etwas übertrieben? Zu akademisch?!

Und alles soll in einer kleinen altershomogenen Kindergruppe stattfinden? Ist das wirklich entwicklungsfördernd für Kleinkinder?

In den folgenden Zeilen teile ich spontan meine Gedanken.

In der Entwicklungspsychologie wurde es eindeutig belegt: Die frühen Kindheitsjahre sind prägend und legen den Grundstein für die gesamte spätere Persönlichkeitsentwicklung. Die ersten Lebensjahre sind die sensible Phase und das wichtigste Zeitfenster für die Entwicklung motorischer, kommunikativer, sprachlicher und sozial-emotionaler Kompetenzen.

Und kleine Kinder lernen mit größter Eigenmotivation. Ihre jungen, sich entwickelnden Geister lernen so viel, so schnell und so nachhaltig wie nie mehr später in ihrem Leben. Wir Erwachsenen können darüber nur staunen, nicht wahr?

Als Vorschulpädagogin habe ich Kitas erlebt, die voll mit neugierigen, kreativen, fleißigen und begeisterten kleinen Entdeckern, Forschern, Lernern, Denkern und Designern sind. Meines Erachtens sind gerade Kitas eigentlich die allererste ‚akademische‘ Einrichtung, die voller jüngster begeisterter ‚Studierender‘ ist. Kinder, die von Natur aus kreativ, wissenshungrig und lernbegierig sind.

Meine Kita-Erfahrungen lehrten mich: durch ihr Verhalten versuchen Kinder oft, das einzufordern, was sie brauchen – u.a. die Befriedigung ihrer Lernbedürfnisse und Lerninteressen.

Als Vorschulpädagogin bin ich daher der festen Überzeugung, dass Kleinkinder mehr als die tägliche außerfamiliäre Betreuung, Pflege und Verpflegung in den ersten Lebensjahren brauchen. Kleinkinder verdienen und freuen sich über Bildungsangebote, die ihre altersadäquaten Kompetenzen würdigen, fördern, stärken.

Und das ist es, was ich von einer Vorschuleinrichtung erwartete, deren Aufgabe die außerfamiliäre – familienergänzende und familienunterstützende – Betreuung und Bildung von Kindern ist.

Die Realität ist… viele Kitas hierzulande sind reine Orte zur Massenunterbringung von Kindern in altersgemischten Gruppen; wo die altersspezifischen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kleinkinder aus unterschiedlichen Gründen nicht ernst genommen, ihre Lerninteressen und -potenziale übersehen und nicht (ausreichend) gefördert werden.

Das mag für manche Leser eine gewagte Behauptung sein. Und das ist in Ordnung.

Die Realität ist, dass in deutschen Kitas auch wirklich ein besorgniserregend großer Mangel an qualifiziertem Fachpersonal herrscht.

Glücklicherweise gibt es – trotz allem – in jeder Kita eine Minderheit guter, verantwortungsbewusster und kultivierter Pädagog/innen; das sind sehr engagierte und integre Personen. Wenn Du nur wüsstest, wie ich jeden einzelnen dieser gemeinsamen Momente mit solchen Gleichgesinnten wertschätze. Das sind gebildete und distinguierte Personen (darunter Kinderpfleger/innen, Erzieher/innen, Vorschullehrer/innen, Sozialpädagog/innen und ‚fachfremdes‘ Personal). Solche Menschen sind für Kinder und Eltern ein echter Schatz in der hiesigen Kita-Landschaft.

Und um den Lernwunsch und das Lernbedürfnis der Kinder zu erfüllen, versuchten Kolleg/innen und ich oft spontan zu improvisieren und aus dem Nichts (in manchen Kitas fehlt es an grundlegenden Lernmaterialien!) heraus den Kindern ein Lernangebot zu ermöglichen.

In solchen Momenten empfand ich gleichzeitig tiefe Frustration und große Freude. „Warum sind pädagogische Lernaktivitäten nicht fester Bestandteil des täglichen Kita-Alltags in diesem Land?… Ich will einen Weg finden, entwicklungsfördernde Bildungsaktivitäten für Kinder von 1,5–5 Jahren zu realisieren.“

Spiel mit mir das ABC - Förderung der Augen-Handkoordination und Stifteführung bei Kleinstkindern mit Spiel und Spaß

Wie immer plädiere ich auch heute noch dafür, dass Kleinkinder während eines Kita-Tages das Recht haben, mehr zu erleben als nur Aufsicht, Körperpflege und die Befriedigung von Grundbedürfnissen wie Essen, Trinken, Ruhe, freies Spielen. Kinder wollen lernen. Sie brauchen und verdienen das Erleben freudvoller strukturierter pädagogischer Bildungsangebote, die die Entwicklung ihrer Fähigkeiten fördern und sie – familienergänzend und familienunterstützend – auf den Übergang in die Schule vorbereiten.

The Happinest ist die Verkörperung meiner Idee, einen Weg zu finden, um meinen kleinen Beitrag zur familienergänzenden und familienunterstützenden Frühförderung von Kleinkindern zu leisten. Bildungskurse GESCHAFFEN für KINDER, INSPIRIERT von KINDERN!

Der Inhalt? Frühe Lernabenteuer, die die Neugier von Kleinkindern erblühen lassen, ihre kreative Energie anregen, ihren denkenden Geist zum Leuchten bringen und ein Lächeln auf ihr Gesicht zaubern.

Ganz gleich, ob es um sprachliche, motorische, kognitive oder sozial-emotionale Fähigkeiten geht – mein Bildungsformat ist darauf ausgerichtet, die angeborene Freude des Kindes am Lernen zu ermutigen und frühkindliche schulrelevante Vorläuferfähigkeiten in ihrer vollen Breite zu fördern und zu stärken.

Und gemeinsam mit den anwesenden Eltern jede Stufe früher Kompetenzentwicklung zu feiern, indem wir die Fortschritte der Kinder von 1,5 bis 5 Jahren würdigen.

Jedes Kind ist wichtig. Jedes Kind ist kostbar.

Jedes Kind ist ein geborenes Genie. Ermutige es. Lass es sein kreatives Potenzial entfalten.

Und staune…

Fühl Dich willkommen in meinem Happinest. Und lass Dein Kind am Lernspaß teilhaben.

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Photo Credit: Momentaufnahmen dank Varvara Kandaurova

Teppiche dank des Beratungs- und Serviceangebots von Schneider Einrichtungen in Saarbrücken

Sitzkissen dank des Handwerks von Raumausstattung Albersmeyer in St. Ingbert